Weingut Trenz

Tradition & Moderne Weingut Trenz

Im Jahr 1775 wurde in Johannisberg die Spätlese entdeckt. Da baute die Familie Trenz schon seit 105 Jahren mit Leib und Seele Wein in Johannisberg an. Goethe umschrieb den Berg mit dem Satz: „…der Johannisberg herrscht über alles…“ In der Tat präsentiert sich der vorgeschobene Quarzithügel nach allen Seiten und erfüllt mit seiner südlichen Hanglage und dem besonderem Mikroklima höchste Ansprüche für Reben. Michael Trenz wurde als Kind des Rheingaus die Liebe zum Wein quasi in die Wiege gelegt. Seit seinem Abschluss als Weinbautechniker leitet er das Familienweingut in Johannisberg. Die 18 ha Rebfläche des Weingutes Trenz sind zu 85% Riesling, 12% Spätburgunder und 3% Weißburgunder/Grauburgunder. Mit Fachwissen, naturnaher Pflege und qualitätsbewusster Kellerarbeit ist es sein Ziel, Weine für alle Gelegenheiten und für Jedermann zu erzeugen. Auch wenn die Tradition des Familienweinguts über 340 Jahre zurückreicht, geht der junge, sympathische Winzer neue Wege und gibt jedem Wein seine persönliche Note. Zusätzlich zu seinen erstklassigen Rheingau-Lagen besitzt er seit 2002 noch 2 Hektar Rebfläche in Stellenbosch (Südafrika). Hier entstehen unter dem Namen „TRENZ 2two“ ausdrucksstarke und gehaltvolle Weine. Es werden dort Shiraz, Merlot, Malbec und Petit Verdot – im Barrique ausgebaute kräftig-würzige Rotwein-Cuveés – angebaut. Sie sind so einzigartig wie das Land und seine Menschen. Seit dem Jahrgang 2014 gibt es auch einen weißen TRENZ 2two, der aus 100% Sauvignon Blanc gekeltert wird. Es ist ein unverkennbarer Sauvignon Blanc, der die typische Stachelbeeraromatik mit grüner Paprika und vegetativen Aromen verbindet. Ein Weißwein, belebend wie eine Sommerfrische. Als letzten Errungenschaften sind noch ein Portwein aus Portugal sowie ein handcrafted Riesling GIN( soil & soul) zu erwähnen, die das Angebot abrunden. Der GIN reift vier Monate in Barriquefässern, in denen zuvor Johannisberg Riesling ALTE REBEN ausgebaut wurde. Zusätzlich erhält der GIN eine Johannisberger Vogelsang Riesling Spätlese Infusion indem die Fässer regelmäßig mit dem Riesling beigefüllt werden. Zu dem Wacholder werden die Botanicals Grapefruit, Kumquat und rosa Pfefferbeeren destilliert. Das Künstleretikett wurde von dem Rheingauer Maler und Grafiker Michael Apitz gestaltet.

Short Cuts-another one-Lesung mit Llewelly Reichmann Raymond Carver


Short Cuts erzählt Episoden aus dem Leben einer Reihe von in Los Angeles lebenden Personen. Unter anderem werden Beziehungsprobleme, die unglamouröse Wirklichkeit des Telefonsex sowie der Fund einer Wasserleiche dargestellt.

Cavers Ruhm wurde 1981 ausgelöst durch den Storyband „Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden“. Carver avancierte zur Kultfigur eines neuen lakonischen Stils in den USA. Er war der Porträtist des armen weißen Amerika, dessen Helden sprachlos gegen Scheidungen, Suff, Verzweiflung und unbezahlte Rechnungen ankämpfen. Es war die Welt, der Carver selbst entstammte und der er nur durch Schreiben entfliehen konnte. Er veröffentlichte zu Lebzeiten in verschiedenen Zeitschriften, darunter The New Yorker und Esquire, eine Anzahl von Erzählungen, zum Teil Kurzgeschichten. Stilistisch wird Carver dem literarischen Minimalismus zugerechnet. Robert Altmann verfilmte die Geschichten 1993 und löst einen Boom von Episoden Filmen aus.

Llewelly Reichmann, Staatstheater Wiesbaden, hilt eine szenische Lesung halten. Aller kleinstes Kammerspiel in der Wingert Vinothek! Zur Zeit ist sie ansonsten noch in Antigone, Biedermann und die Brandstifter und vieles mehr regelmäßig in unserem kleinen Leuchtturm – auch Staatstheater Wiesbaden genannt – zusehen. Begleitet durch die Lesung als Sideman war Maximilian Pulst da! Noch Wiesbaden und auf den Weg in weiter Welt nach Nürnberg – Staatstheater.

Weingut Laquai

Man nennt sie auch die Helden der Steillage. Wein, Weinbrand, Sekt:

Mit diesem Dreigespann sind die Brüder Laquai das einzige Weingut im Rheingau, das seine Weine selbst anbaut, sie versektet und eine eigene Brennerei betreibt. Eine Vielseitigkeit, die Tradition hat. Schon seit Generationen bauen sie Riesling und Spätburgunder, Weißer Burgunder und Silvaner an. Ihre hauseigene Brennerei besteht seit über 100 Jahren und die Sektkellerei seit 20 Jahren.
Besonders zu empfehlen sind die Schieferprojekt Weine!

Weingut Freimuth

Freimuth (VDP) – oder wie innerhalb von 500 Jahren aus Ferymetts, die Freimuths wurden und guter Wein entsteht

Das Haus der Freimuths ist in Mariental nicht zu übersehen: in Rot gehalten mit großer Terrasse. Alexander Freimuth empfängt einen dort meist gut gelaunt. Alexander Freimuth ist ein Geisenheimer Bub und in seinen Augen spiegelt sich noch heute Jugendlichkeit wieder.
Natürlich besonders, wenn er von seiner Jugend spricht. Da war der Rhein zwar dreckig, aber man ging trotzdem Schwimmen. Und so ließ er sich nicht nur im Rhein, sondern auch im Leben treiben. Nach der Schule wollte er Pilot werden. Aber bei der Armee wollte man ihn dazu nicht ausbilden, weshalb er sich dann gleich von der Bundeswehr verabschiedete und lieber Zivildienstleistender wurde. Damals kein einfacher Schritt.
Eine einzige Bewerbung hat er in seinen Leben geschrieben. Sie wurde von der Lufthansa abgelehnt, weil gerade Einstellungsstopp war. Er ging ein wenig auf Wanderschaft. Sein Vater hatte ja noch das kleine Weingut. Also schaute er sich in Kalifornien sowie Frankreich Weingüter an und arbeitet dort etwas mit. „Es ergab sich halt so“ meint lakonisch Freimuth. Er fand sich in Geisenheim zum Studium ein. Drei Monate im Jahr fast nur im Weinkeller sein erschien ihn gar nicht so erstrebenswert. Der Vater bat ihn doch das Weingut zu übernehmen, da er in Rente gehen wollte. Er unterschrieb und wundert sich, daß schon am nächsten Tag der Vater ihm mitteilte, daß er nicht mehr für die Arbeit zur Verfügung steht. Winzer studiert, Weingut geerbt und damit blieb nur noch eine Sache zu klären. Heiraten und Kinder bekommen. Der klassischste aller Rheingauer Wege war eingeschlagen.
Zwar läßt er sich heute noch gerne mit den Kajak durch das Wildwasser oder einfach nur durch den Rhein treiben, aber ansonsten gilt es jeden Tag was für seinen Wein zu tun. Er lächelt 26 Jahre später. Meine Söhne studieren, aber wenn einer den Betrieb übernehmen will kann er den Betrieb morgen haben. Wein machen hat man im Blut, das muß man nicht studieren.

Davon ist er überzeugt.

2011 Riesling Qualtiätswein trocken Liter 6,00 €
2011 Riesling Kabinett trocken Möchnspfad 7,00 €
2010 Charta Riesling Kabinett feinherb 8,00 €
2010 Spätburgunder trocken Geisenheimer 7,00 €
2010 Weißer Burgunder trocken Geisenheimer 6,50 €
2010 Pinot Noir Secco 6,50 €

Südtiroler Weinprobe mit Florian Brigl vom Weingut Kornell

Zeder, Greif, Staves, Marith, Eich, Cosmas, Damian – Marken, Sorten und alles über den Weinbau in Südtirol

Die Familie Brigl kann auf eine Jahrhundert alte Tradition im Weinbau und der Kellerwirtschaft zurückschauen. Bekanntlich sind ja nur die ersten 200 Jahre im Weinbau schwer. Bereits um 1309 wurde die Familie Brigl als Weinbauer erwähnt. Heute bewirtschaftet die Familie Brigl das Weingut Kornell (www.kornell.it/de) , das seinen Ursprung im 14 Jahrhundert hat. Die Weinbaugebiete gehe bis 700 Meter hoch. Das Wappen des Weingutes ist der Greif . Zeder, Greif, Staves, Marith, Eich, Cosmas, Damian sind die Marken (unterschiedliche Sorten) des Weingutes. Im Mittelpunkt wird die autochthone Rebsorte Lagrein aus Südtirol stehen. Und die besten Äpfel der Welt gibt es dort auch. Wer etwas über Land, Leute und Geschichte Südtirols wissen will ist auch an diesen Abend willkommen.

Weinprobe Florian Brigl vom Weingut Kornell

am 12. Oktober 2014

Uhrzeit: 18 Uhr

Ort: Wingert Vinothek, Obere Webergasse 50

65193 Wiesbaden

Eintritt 17 Euro

 

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