Short Cuts erzählt Episoden aus dem Leben einer Reihe von in Los Angeles lebenden Personen. Unter anderem werden Beziehungsprobleme, die unglamouröse Wirklichkeit des Telefonsex sowie der Fund einer Wasserleiche dargestellt.

Cavers Ruhm wurde 1981 ausgelöst durch den Storyband „Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden“. Carver avancierte zur Kultfigur eines neuen lakonischen Stils in den USA. Er war der Porträtist des armen weißen Amerika, dessen Helden sprachlos gegen Scheidungen, Suff, Verzweiflung und unbezahlte Rechnungen ankämpfen. Es war die Welt, der Carver selbst entstammte und der er nur durch Schreiben entfliehen konnte. Er veröffentlichte zu Lebzeiten in verschiedenen Zeitschriften, darunter The New Yorker und Esquire, eine Anzahl von Erzählungen, zum Teil Kurzgeschichten. Stilistisch wird Carver dem literarischen Minimalismus zugerechnet. Robert Altmann verfilmte die Geschichten 1993 und löst einen Boom von Episoden Filmen aus.

Llewelly Reichmann, Staatstheater Wiesbaden, hilt eine szenische Lesung halten. Aller kleinstes Kammerspiel in der Wingert Vinothek! Zur Zeit ist sie ansonsten noch in Antigone, Biedermann und die Brandstifter und vieles mehr regelmäßig in unserem kleinen Leuchtturm – auch Staatstheater Wiesbaden genannt – zusehen. Begleitet durch die Lesung als Sideman war Maximilian Pulst da! Noch Wiesbaden und auf den Weg in weiter Welt nach Nürnberg – Staatstheater.